Öffentliche Stellenausschreibung

Im Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten des Landes Schleswig- Holstein, Referat IV 43 in der Polizeiabteilung, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Arbeitsplatz

einer / eines Beschäftigten 

befristet bis zum Ablauf des 31. Dezember 2017 zu besetzen. 

Die Stelle ist eingerichtet als Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“. 

Das Landespolizeiamt Schleswig – Holstein unterstützt das Innenministerium bei der Wahrnehmung seiner Grundsatzaufgaben, führt die regionalen Polizeidirektionen und die Wasserschutzpolizeireviere, übernimmt die Einsatzführung bei herausragenden Anlässen, regelt den polizeilichen Aufgabenvollzug, versorgt die Landespolizei mit Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Personalwirtschaft, Verwaltung, Technik und Haushalt und gliedert sich in eine Stabs- und Koordinierungsstelle, vier Abteilungen und verschiedene Dezernate, nimmt die Stabs- und Führungsaufgaben für die Bereiche der Verkehrs- und der Wasserschutzpolizei wahr. 

Das ausgeschriebene Aufgabengebiet umfasst u. a.: 

  • Fachliche Grundsatz-, Planungs- und Steuerungsaufgaben beim Ausbau und Betrieb des Beratungsnetzwerkes bestehend aus Behörden, Ämtern sowie staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen im Land Schleswig-Holstein 
  • Berichts-, Steuerungs- und Verwaltungsaufgaben der Koordinierungsstelle und des Beratungsnetzwerkes sowie die Koordinierung des Einsatzes des Beraterteams 
  • Vertretung des Aufgabenbereiches in regionalen und überregionalen Veranstaltun-gen, Arbeitskreisen und Fachgremien 
  • Fachliche Koordination und Fachaufsicht über die Erstberater/innen im eingerichte-ten Beratungsnetzwerk 
  • Abrechnung und Verwaltung des Bundes und weiterer Mittel für die Arbeit des Lan-desdemokratiezentrums, der Mobilen, Opfer- und Ausstiegsberatung sowie der Prä-ventions- und Vernetzungsarbeit gegenüber der Regiestelle im Bundesamt für Fami-lie und zivilgesellschaftliche Aufgaben 

Neben den allgemeinen Aufgaben in der Organisationseinheit gehören zum Aufgabenbe-reich insbesondere die Wahrnehmung von Planungs- und Entwicklungsaufgaben für das Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus auf der Grundlage der Förderrichtlinien des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die verwaltungsmäßi-ge Führung und Abrechnung des aus Bundesmitteln finanzierten Programms. Weitere In-formationen zu diesem Programm finden Sie im Internet unter www.demokratie-leben.de.

Das Anforderungsprofil 

  • Voraussetzungen für den ausgeschriebenen Arbeitsplatz sind: 
  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Fachrichtung Politologie, Soziologie oder ein vergleichbarer Studienabschluss sowie der Nachweis fundierter Kenntnisse 
  • Kenntnisse über Strukturen und Entwicklung der rechtsextremen Szene in Deutsch-land 
  • Kenntnisse und Erfahrungen
    • in der Moderation von Kooperationsgesprächen und Fachforen 
    • in der Projektplanung und -durchführung 
    • in der Beratungsarbeit 
    • über Verwaltungsstrukturen und - prozesse 
  • Ebenso werden fundierte PC-Kenntnisse mit der Standard Software (Office) erwartet. 

Für die Bewerbung von Vorteil sind: 

  • Erfahrungen in der Netzwerkentwicklung sowie Kooperation mit unterschiedlichen Partnern innerhalb von Netzwerken, in der Personalführung und -entwicklung sowie in der Öffentlichkeitsarbeit 
  • Kenntnisse im Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen sowie im Verwaltungs- und Kostenrecht. 

Wir bieten Ihnen 

Bei einer Tätigkeit im Beschäftigtenverhältnis erfolgt bei Vorliegen der tariflichen und per- sönlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 13 TV-L. 
Die Landesregierung setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein. 
Sie werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. 
Die Landesregierung ist bestrebt, ein Gleichgewicht zwischen weiblichen und männlichen Beschäftigten in der Landesverwaltung zu erreichen. Sie bittet deshalb geeignete Frauen, sich zu bewerben und weist daraufhin, dass Frauen bei gleichwertiger Eignung, Befähi- gung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt werden. 
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung der Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Landesregierung. Deshalb werden an Teilzeit interes- sierte Bewerberinnen und Bewerber besonders angesprochen.
Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben. 

Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (mindestens Lebenslauf, Schul-, Ausbildungs-, Arbeitszeugnisse), bei Bewerbungen aus der öffentlichen Verwal-tung mit einer aktuellen Beurteilung und ggf. einer Einverständniserklärung zur Einsicht-nahme in die Personalakte, richten Sie bitte bis zum 

14. September 2016 

an das

Sachgebiet 314 
Kennwort: LPA 3141 - MIB – IV 43 
Mühlenweg 166 
24116 Kiel

Sie können Ihre Bewerbung gerne als MSWord- oder PDF-Datei alternativ per Email an kiel.lpa3141@polizei.landsh.de übersenden. Dabei sollte die Größe der Datei 2 MB nicht überschreiten. Bei Bewerbungen in Papierform bitten wir um Übersendung von Kopien. 

Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen. 

Für tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen die Personalsachbearbeiterin Frau Ines Schack unter Tel.: 0431/160-63141 gern zur Verfügung.

Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und der damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an den Fachbereich, Herrn Kassun, unter Tel.: 0431/988-3155

Ich bitte um Verständnis, dass keine Eingangsbestätigung versandt wird.



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