Mobile Beratung und Prävention für Schulen und außerschulische Jugendbildung

  • In Ihrer Klasse tauschen SchülerInnen rechtsextreme Musik aus?
  • In einem Jugendzentrum finden sich immer wieder Aufkleber der Autonomen Nationalisten?
  • Ein Hausmeister äußert sich rassistisch über einen Jugendlichen?

Wir bieten:

  • Wissen, Information, Fortbildung
    Vermittlung von Kenntnissen über rechtsextreme Ideologie, rechtsextreme Strukturen vor Ort und rechtsextreme Musik, Kleidung und Websites
  • Begegnung, Training, Erfahrungslernen
    Wie Demokratie erfahrbar wird und Lust auf „mehr“ entsteht (z. B. durch Demokratietheater, Projekte, Ausstellungen)
  • Unterstützung demokratischer Prozesse
    Gestaltung und Strukturverbesserung der Schulkultur

Eine Möglichkeit für Schulen sich präventiv mit dem Thema Rechtsextremismus und Rassismus zu beschäftigen ist das Projekt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. In Schleswig Holstein haben bisher über 20 Schulen diesen Titel erworben. 

Beispiel: Kleiderordnung

Wenn Schülerinnen und Schüler mit rechtsextremen Bekleidungsmarken in der Schule erscheinen, ist eine mögliche Lösung dieses Problems eine Kleiderordnung. In dieser kann bestimmt werden, dass das Tragen von Symbolen extremer Weltanschauungen oder einer aggressiven Grundhaltung nicht gestattet ist.

Eine juristische Formel für die Schulordnung kann lauten:
“In der Schule ist es untersagt, in Wort und Schrift die Freiheit und Würde des Menschen (Artikel 1 Grundgesetz) verächtlich zu machen, Kennzeichen und Symbole zu verwenden oder zu verbreiten, die im Geist verfassungsfeindlicher oder verfasungswidriger Organisationen stehen oder diese repräsentieren. Das Verwenden von Kennzeichen, Symbolen und Grußerweisungen verfassungswidriger (verbotener) Organisationen, Aufstachelung zum Rassenhass, Volksverhetzung stellen Straftaten dar und können von der Schule angezeigt werden.”