Erstberatung zum Ausstieg aus der rechtsextremen Szene in Schleswig-Holstein

„Ich musste um anerkannt zu sein, vieles tun, was ich heute bereue. Gewalt spielte dabei natürlich auch eine Rolle. Aber nur wenn ich funktionierte, gehörte ich dazu. Dann war ich ein echter Kamerad. Heute bin ich unabhängig und froh, denn meine Heimat ist nicht mehr in der rechten Szene.“

Unser Beratungsangebot zum Ausstieg aus der rechtsextremen Szene richtet sich an Frauen und Männer jeden Alters, die eine Begleitung im Distanzierungsprozess in Anspruch nehmen wollen.

Dieser Weg ist nicht immer leicht, gerade wenn es um das Erschließen neuer persönlicher Zusammenhänge geht. Deshalb bieten wir Aussteigenden die Hilfe an, die notwendig ist, um einen selbstbestimmten Weg zurück in eine Gesellschaft der Vielfalt zu schaffen. Den Mut bringen Aussteigende selbst mit, die Beratung und Begleitung erhalten sie von uns.


Wir hören nicht nur zu sondern:

  • beraten in einem geschützten Rahmen
  • bieten konkrete Hilfen bei Behördengängen zur Existenzsicherung
  • wirken bei der Neugestaltung von Tätowierungen (Cover Up) mit
  • helfen bei einem beruflichen Neuanfang
  • unterstützen beim Finden von neuen sozialen Kontakten.

Ihr Ausstieg soll Ihnen gelingen. Dabei steht immer Ihre Sicherheit im Vordergrund.


Bitte nehmen Sie Kontakt auf!

Erstkontaktstellen für eine kompetente Distanzierungs- und Ausstiegsberatung:


Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG)
(Kaderausstieg)

38100 Braunschweig 
Fon: 0531 - 123 36 - 42 
E-Mail: info@arug.de


Kieler Antigewalt- und Sozialtraining (KAST)
(Ausstieg Raum Kiel)

Mobil: 0170 - 5494484
E-Mail: team.kast@antigewalt-kiel.de


Ehrenamtlicher Berater
(Ausstieg Südosten Schleswig-Holstein)

Mobil: 0171-8028854