Rechtsextremismus ist kein Jugendproblem, sondern eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Allerdings werden gerade Jugendliche durch die neuen Formen des Rechtsextremismus gezielt angesprochen und umworben.
Unser Beratungsangebot richtet sich an Lehrkräfte aller Schularten, an Schulsozialarbeiter, an Mitarbeiter der Jugend- und Sozialarbeit und an Schülerinnen und Schüler.
Wenn Jugendliche rechtsextremistischen Subkulturen angehören sind sie inzwischen nur noch selten an äußeren Erscheinungsformen wie Kleidung oder Haarschnitt zu erkennen. Oftmals sind es lediglich Verhaltensweisen, Sprüche oder Cliquenbildungen in der Klasse oder dem Jugendzentrum, die Hinweise hierfür liefern können.
Unser Angebot
- ist vertraulich – ohne Ihr Einverständnis geben wir selbstverständlich keine Informationen weiter
- ist auf Wunsch aufsuchend – gerne treffen wir uns mit Ihnen vor Ort und beraten Sie in Ihrer Schule oder Einrichtung
- ist selbstverständlich kostenlos
Wir bieten an
- Vermittlung von Kenntnissen über rechtsextreme Ideologie, rechtsextreme Strukturen vor Ort und rechtsextreme Musik, Kleidung und Websites – auch in Form von Seminaren für Ihr Kollegium oder Ihr Team.
- Beratung zu konkreten Handlungsmöglichkeiten
- Unterstützung bei Kooperation und Vernetzung mit anderen Schulen oder Jugendeinrichtungen, gegebenenfalls auch mit potenziellen externen kommunalen oder zivilgesellschaftlichen Partnern.
Des Weiteren arbeiten unsere Berater mit Eltern gefährdeter Jugendlicher und Opfern rechtsextremer Gewalt. Bei Bedarf vermitteln wir rechtsextreme Jugendliche an Aussteigerprojekte weiter.
Eine Möglichkeit für Schulen sich präventiv mit dem Thema Rechtsextremismus und Rassismus zu beschäftigen ist das Projekt Schule ohne Rassismus.
http://www.schule-ohne-rassismus.org/
Aktiv gegen Diskriminierung und Rassismus eintreten – dieses Vorhaben verbindet bundesweit bereits weit mehr als 690 SOR-SMC-Schulen. In Schleswig Holstein haben bisher über 20 Schulen diesen Titel erworben.
„Das Projekt SOR-SMC bietet SchülerInnen und dem Kollegium Anlass und Rahmen, mit den Eltern, dem Stadtteil und in der Kooperation mit Jugendhilfe ihre Schule in diesem Sinne zu gestalten. Das Besondere an dem Projekt ist, dass jede Schule ihren eigenen Weg gehen kann und selbst entscheidet, mit welchen Themen sie sich befasst, welche Schwerpunkte der Antidiskriminierungsarbeit sie setzt.“



